Dienstag, 18. September 2012

Dosentarnung Tannenzapfen

Achtung: besser nicht nachmachen...!

Vor einiger Zeit habe ich eine Cachereihe mit ein paar Filmdosen gelegt. Diese Filmdosen sind an bzw. in Baumstümpfen versteckt. Mit Akkuschrauber und entsprechendem Bohrer wurden die Löcher in die Baumstümpfe getrieben, in die schließlich die Filmdosen gesteckt wurden.
Um a) die Dosen zu tarnen und b) für Abwechslung bei den Dosensuchern zu sorgen, habe ich auf einige der Deckel ein paar Dinge montiert - unter anderem auch echte Tannen- bzw. Kiefernzapfen.

Ich habe mir nichts weiter dabei gedacht und diese natürliche Tarnung per Heißkleber bzw. Schraube an den Dosendeckeln befestigt. Rein optisch war das eine tolle Sache und die Tarnung der Dosen funktionierte auch zunächst ganz gut...


Ein paar Tage und einige Logs später wurden zwei dieser Dosen jedoch als vermisst gemeldet!? Gerade diese Dosen trugen Zapfen als Tarnung. Ich machte also eine Cache-Kontrolle und fand schließlich eine der Dosen - ohne Deckel - ein paar Meter neben dem eigentlichen Versteck, eine andere Dose lag ebenfalls in einiger Entfernung zum Versteck in völlig desolatem (angefressenen) Zustand herum. Ich gehe davon aus, dass sich wohl das ein oder andere Eichhörnchen oder vielleicht eine Maus (?) über meine Dosentarnung hergemacht hat, da sie, genau wie ich, wohl von den Tannenzapfen mächtig begeistert waren...

Die anderen Dosen dieser Reihe, bei denen ich künstliche Tarnungselemente verwende, sind jedenfalls bislang von solchen „Räubern“ verschont geblieben. Ich kann daher nur von natürlichen Tannen- bzw. Kiefernzapfen als Dosentarnung abraten, da sie wohl für Wildtiere genauso attraktiv sind wie für uns Cacher ;-)

Außerdem - das konnte ich auch feststellen - öffnen und schließen sich diese Zapfen je nach Witterung, was für die Tarnung auch nicht unbedingt von Vorteil ist. Also: lieber künstliche Zapfen verwenden!

Kommentare:

  1. Also ausgerechnet im Wald künstliche Materialien zu verwenden, find ich nicht so pralle. Zumindest, wenn es sich um Plastik bzw. Kunststoffe handelt.
    Dann lieber ein Versteck wählen, was geeigneter ist als ein "knabberanfälliger" Naturzapfen. Wobei ich so ne Stage in der Nähe habe - ein Naturfichtenzapfen mit einem eingearbeiteten Zahlenplättchen - und der hängt schon 5 Jahre. Vielleicht schon zu alt :)

    Gruß Zappo

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  2. @Zappo ...von zu viel Plastik bin ich auch kein großer Freund. Aber es gibt schöne Tiere (Käfer, Spinnen, etc.) aus Kunststoff, die ziemlich echt aussehen und die man gut zur Dosentarnung verwenden kann - finde ich. Ich habe aber auch z.B. einen schönen Stein angebohrt und auf eine der Dosen gedübelt - das hält prima und ist auch noch natürlichen Ursprungs ;-)

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  3. Ich hatte mal bis vor kurzem einen Cache, bei dem eine ca. 4 cm große Zecke auf dem Deckel "saß".
    Irgendwie kam sie jedoch abhanden. Jedenfalls machten Cachenamen und Cache ohne die Zecke, die sozusagen ein Einzelstück war, keinen Sinn. Ich habe mich also auf die Suche gemacht und unter dem Baum lag sie dann, beinamputiert.
    Ob das jetzt Räuber oder Cacher waren...keine Ahnung.

    Jedenfalls habe ich den Cache, der ja, wie gesagt, ohne die Zecke keinen Sinn machte, archiviert.

    Bei meinem, in meinem Blog erwähnten "Mambo" brauchte es keinen natürlichen Gegenstand, die Box gefiel einer Maius offenbar so gut, das sie kurzerhand eingebrochen ist, und die Dose als Wohnung, sowie gut ein Viertel des Logbuchs als Nahrung nutzte.

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